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Der Sterbegeldversicherung

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100 Jahre Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung der Beschäftigten der Stadt München – weil Fürsorge nicht mit dem Leben endet


Mit diesem Slogan wirbt der Versicherungsverein auf seiner Homepage und regt damit auch an, sich mit dem Tod und den damit verbundenen, oft hohen Kosten für die Hinterbliebenen auseinanderzusetzen. Durch Höhen und Tiefen manövriert, feiert die Selbsthilfeeinrichtung ihr nunmehr 100-jähriges Bestehen. Eine Erfolgsgeschichte.

Am 30. April 1926 durch den damaligen Gesamtbetriebsrat der Landeshauptstadt München gegründet, bot die Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung für städtische Arbeiterinnen und Arbeiter eine finanzielle Hilfe für den Todesfall an. Grund hierfür war, dass die hohen Bestattungskosten für Bezieherinnen und Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen mitunter existenzbedrohend werden konnten. Durch eine solidarische Sterbegeldunterstützung sollte die finanzielle Belastung für die Angehörigen reduziert werden. Das Angebot fand rasch großen Zuspruch bei den Beschäftigten.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 erfolgten gravierende Veränderungen. Die damaligen Vorstände wurden abgesetzt und als aktive Gewerkschaftler von den Nazis verfolgt und teilweise in Haft genommen. Die demokratischen Strukturen der Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung wurden von den Nationalsozialisten zerschlagen und die Nazis bedienten sich für ihre Zwecke am Vereinsvermögen.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Naziherrschaft wurde bereits am 20. Juli 1945 die Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung von ehemaligen Vorständen wieder übernommen und wiederbelebt.

Aufgrund der wachsenden Mitgliederzahl wurde die Kasse am 01. Juli 1960 von einem Verein auf Gegenseitigkeit zu einem gesetzlich geregelten kleinen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz überführt. Damit erhielten die Mitglieder einen Rechtsanspruch auf Versicherungsleistungen.

Im Jahr 2004 strich der Gesetzgeber bis dahin gewährte Sterbegelder aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. In der Folge wuchs die Mitgliederzahl der Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung weiter an.

Macht eine Sterbegeldversicherung auch heute, 100 Jahre nach der Gründung der Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung, noch Sinn?

Diese Frage muss jede und jeder für sich beantworten. Die durchschnittlichen Bestattungskosten in München liegen laut Medienberichten bei über 8.000,00 Euro. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Dies kann für die Angehörigen eine erhebliche finanzielle Belastung sein.

Die Antwort der Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung darauf gilt heute wie vor 100 Jahren: Städtischen Beschäftigten und ihren Angehörigen finanziellen Beistand im Todesfall anzubieten, solidarisch, zuverlässig und unbürokratisch – Sicherheit mit Tradition.


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Historie

Der Sterbegeldversicherung

30.04.1926
Gründung der Sterbe-Unterstützungs-Vereinigung durch den Gesamtbetriebsrat der Stadt München

1933
Machtübernahme der Nazis, demokratische Strukturen wurden zerschlagen, Gewerkschaftler verfolgt und z.T. in Haft genommen, die Sterbekasse wurde von den Nationalsozialisten übernommen und finanziell geschröpft

20.07.1945
Die Sterbekasse wird als freie Selbsthilfekasse wiederbelebt

Ab 01.07.1960
Die Kasse wurde von einem Verein auf Gegenseitigkeit zu einem gesetzlich geregelten kleinen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit im Sinn des damaligen Versicherungsaufsichts-gesetzes überführt, um damit den Mitgliedern einen Rechtsanspruch zu gewährleisten

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Sterbekasse sehr erfolgreich, insbesondere aufgrund des damals hohen Zinsniveaus. Regelmäßige Leistungserhöhungen waren deshalb möglich

Ab 1998
Neuorganisation der Städtischen Unternehmen, z.B. SWM als selbständiges Unternehmen ab 1998, Münchner Kliniken als selbständiges Unternehmen ab 2005; damit war der Zugang zu einem erheblichen Teil der Beschäftigten für die Sterbekasse erschwert

01.01.2002
Euroumstellung, dadurch wurde die Einführung eines neuen Tarifs notwendig

2004
Wegfall des Sterbegeldes bei den Krankenkassen, die darauffolgende Werbeaktion brachte große Zuwächse bei den Versicherten

In den folgenden Jahrzehnten mussten viele Krisen bewältigt werden

2008
Mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers wurde eine weltweite Finanzkrise ausgelöst

2010
Es schließt sich eine Eurokrise mit anschließender Niedrigzinsphase zur Stabilisierung der überschuldeten Staaten an

2013
Einführung Unisex-Tarif

2020 - 2022
Ausnahmezustand durch Corona

2022
Ausbruch des Ukrainekrieges mit entsprechenden Auswirkungen auf die deutsche und die Weltwirtschaft

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